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Pflegeplanung

Die Zahl der älteren Menschen steigt auch im Kreis Viersen kontinuierlich. Der demographische Wandel zählt längst nicht mehr zu den großen Themen einer fernen Zukunft, sondern er vollzieht sich bereits mit wachsender Dynamik und ist damit bereits jetzt ‚die‘ gesamtgesellschaftliche Herausforderung der nächsten Jahre.

Viele Seniorinnen und Senioren gestalten ihr ‚Älterwerden‘ aktiv, aber dennoch nehmen Beeinträchtigungen der Gesundheit sowie der Bedarf an verlässlichen Unterstützungsarrangements im Fall von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit im Alter zu.

Wesentliche Herausforderung des demographischen Wandels ist daher, Selbstbestimmung und das Verwirklichen individueller Lebensentwürfe, unabhängig von Alter und Unterstützungsbedürftigkeit, sicherzustellen.

Mit diesem Ziel trat am 16.10.2014 das Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW) in Kraft und löste das bisherige Landespflegesetz NRW ab.

Ausgangspunkt der Planungen und Ausgestaltung der Pflegeangebote sind die Wünsche und Bedarfe der alten Menschen. Dabei wollen die meisten von ihnen so lange wie möglich zu Hause leben und gepflegt werden. Das neue Alten- und Pflegegesetz NRW setzt daher auf quartiersbezogene Wohn- und Pflegearrangements und entfernt sich von den großen Pflegeeinrichtungen früherer Tage.

Für diese quartiersbezogenen Arrangements ist es von entscheidender Bedeutung, welche Unterstützungsmöglichkeiten aus dem Kreis der Familie, Freunde und Nachbarn und in welchem Maße professionelle Dienste zur Verfügung stehen. Dabei bleibt das Ziel „ambulant vor stationär“ grundsätzlich orientierungsleitend.

Der Kreis Viersen setzt dieses Ziel mit seinem Konzept ‚ambulant vor stationär‘ schon seit vielen Jahren um, welches nun, im Bericht zur kommunalen Pflegeplanung 2015, um den quartiersbezogenen Sozialraumaspekt ergänzt wurde.

Die örtliche Pflegeplanung des Kreises Viersen berücksichtigt, welche pflegerischen und pflegeergänzenden Angebote im Kreisgebiet vorhanden sind, ob diese ausreichend zur Verfügung stehen oder weiter zu entwickeln sind. Dazu setzt die Pflegeplanung, über die ‚Kommunale Konferenz Alter und Pflege‘ (früher: Pflegekonferenz) auf die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Einrichtungen und Diensten sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, um die zur bürgerbezogenen Pflegeplanung erforderliche Beständigkeit auf allen Ebenen auch nachhaltig sicherzustellen.

Der aktuelle Bericht 2015 zur kommunalen Pflegeplanung im Kreis Viersen (verbindliche Pflegebedarfsplanung für den Kreis Viersen) sowie der Bericht 2013 sind in folgender Form kostenfrei zugänglich:

  • durch persönliche Einsichtnahme während der täglichen Servicezeiten im Sozialamt des Kreises Viersen, Rathausmarkt 3, 41747 Viersen,   Zimmer 1116 (hierzu stimmen Sie am besten einen Termin unter Tel: 02162 – 391620 ab),
  • auf Anforderung als Druckexemplar.

 

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