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Sozialplanung

 

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Die Grundlage der Sozialplanung im Kreis Viersen bildet die Sozialberichterstattung, deren Aufgabe es sein soll, regelmäßig Informationen über die sozialen Ausgaben, Entwicklungen und Tendenzen im Kreisgebiet zu geben und über den beobachtbaren sozialen Wandel zu informieren.

Im Mittelpunkt der Sozialberichterstattung im Kreis Viersen stehen die Einflussfaktoren, die auf die Einwohner des Kreises mit ihren persönlichen, familiären, wirtschaftlichen und sozialen Kontexten wirken. Eine regelmäßige Aktualisierung einzelner Berichte und insbesondere des Sozialberichtes ist dabei unumgänglich, um Entwicklungen aufzuzeigen und zu entscheiden, ob umgesetzte Maßnahmen die gewünschte Wirkung entfalten oder ob vielleicht falsche Schlüsse aus den gemachten Überlegungen gezogen wurden.

Die vollständige Bestandsaufnahme und der alle Themen umfassende Sozialbericht erfolgen in einem regelmäßigen Abstand von 5 Jahren. Darüber hinaus werden Teilberichte zu speziellen Themen und Untersuchungen erstellt, um schnell und aktuell auf spezifische Problemlagen und Fragestellungen reagieren zu können.

Die Kenntnis aktueller Situationen ist die Voraussetzung, um Trends erkennen und die damit zusammenhängenden sozialen Entwicklungen gezielt steuern zu können. Die Sozialplanung dient den sozialpolitischen Akteuren als Hilfsmittel bei der Auswahl von strategischen politischen Entscheidungen.

Sozialplanung ist mehr als nur ein Teil der kommunalen Gesamtentwicklung, denn sie erfüllt eine Unterstützungs- und Beratungsfunktion.

Es ist zum Beispiel besonders wichtig, das Angebot für junge Familien aufrecht zu erhalten, da hier die Zukunft des Kreises und die wirtschaftlich entscheidende Gegenwart vereint sind. Natürlich dürfen aber auch andere Einwohnergruppen des Kreises nicht vernachlässigt werden. Für die stetig wachsende Gruppe der Senioren gilt es, den Verbleib in der eigenen Wohnung zu sichern („ambulant vor stationär“) und ein Leben im sozialen Umfeld sowie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten. Die Attraktivität des Kreises wird von diesen unterschiedlichen Zielgruppen auch unterschiedlich definiert, wenngleich es dabei immer wieder Schnittmengen gibt, beispielsweise beim Interesse an guter ärztlicher Versorgung.

Aber nicht nur diese teilweise unterschiedlichen Interessen der Menschen im Kreis Viersen sind von der Sozialplanung und von den politischen Entscheidungsträgern zu berücksichtigen. Vor dem Hintergrund der steigenden Kosten und nicht beliebig ausweitbarer finanzieller Mittel sowie einer immer deutlicheren Notwendigkeit, wirksame präventive Angebote anzubieten, entsteht die fachliche Anforderung an eine strategische und nachhaltige Sozialplanung-

Fragen und Anregungen zur Sozialplanung und den verschiedenen Berichten unter Tel. 02162/39-1621 oder E-Mail jens.loebbert@kreis-viersen.de.

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