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Hereinspaziert

grüne Wiese und Bäume am Wasser Kopfweiden bei Tönisvorst, Foto: Herbert Tichy

"Am Niederrhein kannste am Donnerstag schon sehen, wer dich am Sonntag besuchen kommt", pflegte der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch, das "Schwarze Schaf vom Niederrhein", zu sagen. Für den Kreis Viersen trifft dies zu: Alles ist nah, überschaubar, greifbar - und sympathisch.

Der Kreis Viersen ist schön. Typisch Niederrhein. Nette Städtchen, weite Landschaften, Wälder und Seen prägen das Bild. Rund 300.000 Menschen in neun Städten und Gemeinden fühlen sich im 563 Quadratkilometer großen Gebiet zwischen Maas und Rhein wohl.

Zwei Faktoren beeinflussen die Menschen im Kreis Viersen: Auf Tuchfühlung zu den Metropolen der Rhein-Ruhr-Schiene wie Düsseldorf oder Köln. Und die Nähe zu den Niederlanden mit der Provinz Limburg die Grenze zwischen Leuth im Norden und Elmpt im Süden ist 37 Kilometer lang.

Das Qualitätsmerkmal des Kreises Viersen ist die Natur. Es gibt 38 Naturschutzgebiete, etwa "Brachter Wald" oder "Krickenbecker Seen". 60 Landschaftsschutzgebiete nehmen ein Drittel der Kreisfläche ein. Das größte Areal ist die Happelter Heide zwischen Brüggen und Boisheim mit 2100 Hektar. Fast ein Fünftel des Kreisgebietes ist Wald. Zum Vergleich: Düsseldorf hat einen Anteil von 11 Prozent. Klar, dass in diesem ländlichen Ambiente das bäuerliche Element überwiegt: Felder, Treibhäuser, Plantagen wohin das Auge reicht.

stilisierte Karte zeigt Kreis Viersen und Umgebung

Da der Kreis Viersen bis auf eine Erhebung von den Süchtelner Höhen zur Hinsbecker Schweiz mit 90 Meter über Normalnull Flachland ist, können diese grünen Flecken bequem auf zwei Rädern oder auf Schusters Rappen erkundet werden. Unterwegs trifft man auf Herrenhäuser, Gehöfte, Burgen, Bauerncafés und Weiler.

Wegen dieser natürlichen Steilvorlagen setzt der Kreis Viersen auf die Karte Tourismus. Auf Messen, Ideenbörsen, Foren, Diskussionen oder bei Kamingesprächen heben die Verantwortlichen die Schönheiten des sympathischen Kreises tief im Westen hervor, durch den sich die Nette-Seen wie eine Perlenschnur ziehen. Ohne dabei zu unterschlagen, dass es im Kreis Viersen vor allem das verarbeitende Gewerbe und der Handel sind, die den Menschen Brot und Arbeit geben.

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